Dragoner-Regiment Savoyen

Österreich, 1756–1763

Dragoner-Regiment Savoyen, Österreich 1756–1763

Das Dragoner-Regiment Savoyen wurde mit Patent vom 7. Februar 1682 durch den Obristen Graf Kuefstein in Schlesien errichtet. Im Jahre 1737 wurde das Regiment an seinen neuen Inhaber, den General-Feldwachtmeister Ferdinand Carl Graf Aspremont-Linden verliehen, behielt aber den Namen Dragoner-Regiment Savoyen bei. Im Siebenjährigen Krieg diente es in den Schlachten bei Kolin und Torgau.

Inhaber

  • Oberst, später GL Prinz Eugen von Savoyen, Graf von Soissons, 1683–1736
  • GFWM, später FM Ferdinand Carl Graf Aspremont-Linden, 1737–1773

Kommandeur

  • Oberst Joachim Pantaleon Graf Gourey, 1756–1758
  • Oberst Johann Friedrich Alexander Freiherr von Berlichingen, 1758–1771

Uniform

  • Roter Rock mit gelben Knöpfen
  • Schwarze Rabatten mit sieben Knöpfen und Knopflöchern rechts und links
  • Schwarze Aufschläge mit drei Knöpfen
  • Schwarze Schoßumschläge
  • Roter Achseldragoner links
  • Schwarze Schulterschnur rechts
  • Schwarze Halsbinde
  • Rotes Kamisol mit 2 × 8 gelben Knöpfen
  • Rote oder paille Hosen
  • Schwarze Gamaschen mit gelben Knöpfen für den Dienst zu Fuß
  • Weiße Stiefelmanschetten und hohe schwarze Reitstiefel für den Dienst zu Pferd
  • Schwarzer Dreispitz mit gelber Borte, und schwarzer Kokarde mit gelbem Knopf

Feldzugsgeschichte

Anstelle der roten Hosen wurden im Felde üblicherweise paille Lederhosen getragen. Das Dragoner-Regiment Savoyen unterschied sich vom Dragoner-Regiment Württemberg durch sein rotes Kamisol.

Fragen und Antworten

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Österreichische Dragoner im Siebenjährigen Krieg