Freiwillige Jäger

Freiwillige Jäger

Freiwillige Jäger, infolge des Aufrufs des Königs von Preußen vom 3. Febr. 1813 aus nicht militärpflichtiger deutscher Jugend gebildet. Jeder bestritt die Kosten der Ausrüstung selbst. Aus dieser Mannschaft sollten vorzugsweise Offizierstellen besetzt, jeder nach Schluss des Krieges auf Wunsch entlassen werden.

Figuren

  • Preußische Jäger und Freiwillige Jäger, 1:72 HäT Industrie 8053
  • Preußische Jäger, 1:72 Hinton Hunt BB93
  • Preußische Landwehr
  • Preußische Dragoner
  • Preußische Landwehr-Kavallerie

Infolge des starken Zudranges bildete man ein besonderes freiwilliges Garde-Jäger-Bataillon und gab dem Garde-Füsilier-Bataillon ein Detachement freiwilliger Jäger bei wie auch später mehreren Linien-Füsilier-Bataillonen. Ein solches Detachement zählte 100, öfters 150, bei der Kavallerie 60-80 Mann.

Ende Mai 1813 waren 7000 freiwillige Jäger zu Fuß und 3000 zu Pferd aufgestellt, aus denen zum Teil die berühmten Lützowschen und Reicheschen Korps hervorgingen. Freiwillige Jäger fochten rühmlichst besonders bei Lützen (Großgörschen), Bautzen, Großbeeren, Dennewitz, Leipzig. Nichtpreußische (z. B. sächsische, braunschweigische) freiwillige Jäger kamen nur wenig ins Gefecht.

Nach dem Pariser Frieden aufgelöst, wurden sie 1815 aufs neue berufen. Teilweise bildeten sie den Stamm der späteren preußischen Jägerbataillone.

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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