Helmdach

Helmdach.

Helmdach (Helm, Turmhelm), hohes Zelt- oder Kegeldach auf einem Turm. In der Regel sind es vier-, sechs- oder achtseitige Pyramiden, aber auch z. B. die romanischen Rhombendächer und die welschen Hauben der Renaissance werden zu den Helmdächern gerechnet; s. Dach.

Unterkonstruktion eines Helmdachs im Maßstab 1:220 für die Z-Spur der Modellbahn.

Das abgebildete Helmdach im Maßstab 1:220 für die Z-Spur der Modellbahn besteht aus einer Unterkonstruktion von 16 Profilrippen aus 0,5 mm Finnpappe auf einer Bodenplatte aus dünnem Polystyrol. Nach dem Durchtrocknen wird die Unterkonstruktion mit schmalen Polystyrol- oder Papierstreifen geschlossen, sauber verschliffen, und diese Unterlage dann mit Dachziegeln, Schindeln, Dachschiefer, oder Kupferblech gedeckt. Neben Fenstern, Türen und Schießscharten, gehört das Helmdach wohl zu den komplizierteren Bauteilen eines Turmes. Die Herausforderung besteht darin, das tatsächliche Profil eines Turmhelms zu fotografieren und, in der maßstäblichen Verkleinerung, möglichst exakt auf die Finnpappe zu übertragen.

Glossar militärischer Begriffe