Figurenumbau

Klebstoffe und Verbindungstechniken für Weichplastikfiguren

Bayerische Kürassiere und Arkebusiere vor einem Reduit

Der Umbau von Weichplastikfiguren aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) gestaltet sich ungewöhnlich schwierig, da es für diese Kunststoffe keine ausreichend zuverlässigen Klebstoffe gibt. PE und PP Kunstoffe haben eine besonders glatte, wachsartige Oberfläche, die sich nur schwer benetzen lässt. Der Klebstoff findet keinen Halt, d. h. die Klebstoffmoleküle können keine Verbindung mit den Kunststoffmolekülen der Oberfläche aufbauen. Im industriellen Bereich gibt es aufwändige und teure Verfahren, die ein Verkleben von Polyethylen und Polypropylen Kunststoffen ermöglichen, z. B. durch Oberflächenbehandlung im Corona-Verfahren oder mit Niedertemperaturplasma. Diese Verfahren sind allerdings aus Kostengründen für den Modellbau ungeeignet.

Klebstoffe und Verbindungstechniken

Beim Umbau von Weichplastikfiguren aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) können verschiedene Klebstoffe und Verbindungstechniken angewendet werden. Wargamer benötigen besonders sichere Klebeverbindungen, denn ihre Figuren werden im Spiel häufig angefasst.

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