Amauri VI. von Montfort-Amaury

Amauri VI. von Montfort-Amaury

Amauri (Amalrich) VI., Graf von Montfort, geb. 1195 als Sohn von Simon IV. von Montfort und Alice von Montmorency, ältester Bruder des Simon V. von Montfort, setzt nach dem Tod seines Vaters den Kampf gegen die Albigenser fort, wird aber so in die Enge getrieben, dass er 1226 dem König Ludwig VIII. von Frankreich seine Rechte auf die Grafschaft Toulouse abtritt. 1231 wird er Connétable.

1239 nimmt Amauri VI. von Montfort am Sechsten Kreuzzug in Palästina teil, wird in der von Heinrich II. von Bar am 13. November 1239 verlorenen Schlacht bei Gaza gefangen, nach Kairo gebracht und dort am Hof des Sultans Malik al-Salih Ayyoub festgehalten, 1240 aber im Zuge eines Bündnisses zwischen Kreuzfahrern und Ayyubiden - gegen den Sultan von Damaskus - wieder freigegeben. Er stirbt 1241 auf der Rückkehr zu Otranto in Apulien.

Amauri von Montfort’s Wappen unterscheidet sich von dem seines Vaters durch den blauen Turnierkragen: in rot ein weißer Löwe, darüber ein dreilätziger blauer Turnierkragen.

Montfort l’Amaury (spr. mongför lamöri), ausgestorbenes franz. Dynastengeschlecht, das seinen Ursprung von Amaury (Amalrich), Grafen von Hennegau, um 952, herleitete, und dessen Stammschloss Montfort bei Rambouillet lag.

Bibliographie

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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