Grafschaft Vianden

Schloss Vianden

Burg Vianden, Stammsitz der Grafen von Vianden. Der Felsvorsprung über dem Ourtal wird schon im 4. oder 5. Jahrhundert als spätrömisches Kastell befestigt. Die Höhenfestung soll den Übergang über die Our schützen. In der Merowinger- und Karolingerzeit des 6. bis 10. Jahrhunderts wird die Anlage erweitert; sie dient nun als guter Standort zum Eintreiben der Zölle auf Straßen und Wasserwegen der Region. Im Jahre 1090 wird ein Bertolf "Comes de Vianne" erstmals urkundlich erwähnt, der die mittelalterliche Burg zu seinem festen Wohnsitz ausbaut. Friedrich III. von Vianden (1187–1217) ist ein treuer Vasall des Staufers.

1264 wird die Grafschaft Vianden ein Lehen der Grafen von Luxemburg. Gottfried I. von Vianden nimmt als Vasall des Herzogs von Brabant 1288 an der Schlacht von Worringen teil.

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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