Chlamys

Chlamys (Statue des Feldherrn Phokion, Rom).

Chlamys (griech.), ein aus Makedonien oder Thessalien in Griechenland eingeführter Überwurf, den Reiter, Soldaten, Jäger und Reisende, in Athen die Epheben trugen. Sie bestand aus einem rechteckigen Wolltuch, das auf der rechten Schulter oder über der Brust mit einer Spange (fibula) gehalten wurde. Reiche, Vornehme, und führende Militärpersonen bevorzugten schwarze, scharlachrote, bzw. purpurne Mäntel von feinem Stoff, während sich die Armen mit naturbelassenen Chlamydai begnügen mussten. Bei den Römern entspricht ihr das Sagum und Paludamentum.

Bibliographie

  • Connolly, Peter: The Greek Armies (Lond. 1977)

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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