Großherzogtum Würzburg, 1806–1814

Großherzogtum Würzburg, 1806–1814

Mit dem Frieden zu Pressburg tritt Bayern das säkularisierte Fürstentum Würzburg 1805 an den ehemaligen Großherzog Ferdinand III. von Toskana ab, der das ihm 1803 zur Entschädigung überlassene Kurfürstentum Salzburg an Österreich überträgt, wogegen nun Würzburg zum Kurfürstentum erhoben wird. Am 30. Sept. 1806 tritt Kurfürst Ferdinand dem Rheinbund bei und nimmt den Titel Großherzog von Würzburg an.

Rheinbund-Kontingent des Großherzogtums Würzburg

Mit der Auflösung des Rheinbundes 1813 endigt auch das Großherzogtum Würzburg. Durch den Wiener Kongress erhält der Großherzog seinen Erbstaat Toskana; Würzburg fällt größtenteils an Bayern zurück, kleinere Teile davon kommen an Württemberg und Baden. Gegenwärtig bildet es einen Teil des Regierungsbezirks Unterfranken. 1817 wird das Bistum in Würzburg erneuert und dem Erzbischof von Bamberg unterstellt.

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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