Slunj

Slunj

Slunj (kroatisch, ungarisch Szluin, deutsch veraltet Sluin), Gemeinde im kroatisch-slawonischen Komitat Modrus-Fiume, an der Slunjčica, die sich mitten im Ort in 13 Abflüssen 29 m tief in die Korana hinabstürzt, hat eine Burgruine Stari grad Slunj, ein Bezirksgericht und (1901) 9186 kroatische (römisch-katholische und griechisch-orthodoxe) Einwohner. Slunj gehörte früher zum Distrikt Ogulin-Slunj der kroatisch-slawonischen Militärgrenze. Die Burg Slunj, die von den Türken fünf Mal vergeblich belagert wurde, liegt seit 1822 in Trümmern.

Garnison in Slunj

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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