Bettung

Bettung

Bettung, jede feste Unterlage von gleichmäßiger Tragfähigkeit zum Aufstellen von Maschinen, beim Eisenbahnbau etc. Geschützbettung, die feste Unterlage für schwere Geschütze. Holzbettungen bestehen aus Kreuzhölzern (Rippen) parallel der Schussrichtung in den Boden eingelassen und, quer darüber, Bohlen. Zahl und Länge der Rippen und Zahl der Bohlen richten sich nach Kaliber und Art der Geschütze (lange und kurze Bettung); ebenso, ob man verschraubbare oder genagelte Bettungen anwendet. Zuweilen genügen einzelne Bohlen unter Rädern und Lafettenschwanz, für die schwere Feldhaubitze bei festem Erdboden sogar Rohrmatten als Bettung. Bei Steilbahngeschützen im Felde führt man auch fahrbare Bettungen (Bettungswagen) mit, deren Pivot an der Gebrauchsstelle in die Erde eingegraben wird. Für Geschütze mit festem Standort besteht die Bettung aus Beton von ca. 1 m Tiefe. Im Eisenbahnbau bezeichnet Bettung die stopfbare Unterlage der Bahnschwellen.

Das Foto zeigt eine französische 6-Zoll Haubitze vom System Gribeauval in einem Geschützstand mit Holzbettung. Das Modell im Maßstab 1:32 von Hinchliffe wurde mit Kunstharzfarben von Humbrol bemalt, teilweise zusammengebaut, aber nicht fertiggestellt. Im Laufe der Zeit ist die Farbe an Nietenköpfen, Schrauben, und anderen exponierten Stellen abgeplatzt oder beim Hantieren mit dem Geschütz abgerieben worden. Wischer/Setzer, Hebebäume, Eimer, Munitionskisten und anders Geschützzubehör ist vorhanden, aber nicht abgebildet.

Bibliographie

Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909

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