Dragoner-Regiment Modena

Österreich, 1756–1763

Dragoner-Regiment Modena, Österreich 1756–1763

1706 stand ein Dragoner-Regiment des mainzer Kurfürsten, Franz Lothar Graf von Schönborn, in kaiserlichen Sold. Dieses Regiment wurde mit Convention vom 16. April 1710 in die kaiserlich-königliche Armee übernommen, und 1726 an Generalwachtmeister Ludwig Andreas Khevenhüller als neuen Inhaber verliehen. Im Siebenjährigen Krieg diente es in den Schlachten bei Prag, Kolin, Breslau, Leuthen. Im Februar 1760 wurde das Regiment Modena in ein Chevauleger-Regiment umgewandelt, aber schon 1763 wieder als Dragoner-Regiment eingestuft.

Inhaber

Kommandeur

  • Oberst Heinrich La Reintrie Baron de du Pin, 1750–1757
  • Oberst Johann Friedrich Brinckmann, 1757–1767

Uniform

  • Roter Rock mit weißen Knöpfen
  • Hellblaue Rabatten mit sieben Knöpfen und Knopflöchern rechts und links
  • Hellblaue Aufschläge mit drei Knöpfen
  • Hellblaue Schoßumschläge
  • Roter Achseldragoner links
  • Hellblaue Schulterschnur rechts
  • Schwarze Halsbinde
  • Hellblaues Kamisol mit sechs weißen Knöpfen
  • Hellblaue oder paille Hosen
  • Schwarze Gamaschen mit weißen Knöpfen für den Dienst zu Fuß
  • Weiße Stiefelmanschetten und hohe schwarze Reitstiefel für den Dienst zu Pferd
  • Schwarzer Dreispitz mit weißer Borte, und schwarzer Kokarde mit weißem Knopf

Anstelle der hellblauen Hosen wurden im Felde üblicherweise paille Lederhosen getragen.

Feldzugsgeschichte

Bibliographie

Fragen und Antworten

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Österreichische Dragoner im Siebenjährigen Krieg